Party Spiele


Spiele ohne Hilfsmittel



Damenwahl:
Eine gute Möglichkeit, seltener aufgeforderter Damen zu unterhalten, war und ist die Damenwahl. Ein kleiner Tipp am Rande: in dieser Tanzrunde sollte man die Tänze nicht allzu schwer ansiedeln, damit den mehr oder weniger unfreiwillig beanspruchten Herren die Lust nicht zum Frust wird.
 
Party Spiele

Marschwalzer:

Die Damen bilden einen Kreis ( eine hinter der anderen ), danach bilden die Herren (ebenfalls hintereinander) einen Kreis außen herum, jedoch in entgegengesetzter Richtung. Die Musik beginnt mit einem schnellen Foxtrott (beide Kreise setzen sich in entgegengesetzter Richtung in Bewegung ).

Nach einigen Takten bricht die Musik ab, um dann sofort in einen Walzer überzugehen. Die Herren wenden sich der Dame die neben ihm steht zu, und schon drehen sich die Paare im Walzertakt. Nach etwa 20 Takten wechselt die Musik wieder in einen Foxtrott über und das Spiel beginnt von vorne. Durch Kommandos wie: alles in die Knie, hüpfen, oder sonstiges kann der Marschwalzer lange fortgesetzt werden.

 
Schneeballtanz:
Ein Herr fordert eine Dame auf und tanzt mit ihr eine halbe Runde. danach fordert jeder einen neuen Tanzpartner bzw. Tanzpartnerin auf. Beide Paare tanzen erneut nur eine halbe Runde, trennen sich und holen erneut Damen und Herren vom Tisch. Dasselbe wiederholt sich bis alle Paare auf dem Parkett sind.
 

Partnerglück:
Spieleranzahl: Mindestens 1 Pärchen

Dieses Spiel kann man entweder mit dem Brautpaar oder mehreren Paaren machen. Bei mehreren Paaren kann man natürlich wieder einen Preis für das Gewinnerpaar aussetzen.

Das Brautpaar oder die Pärchen müssen den Saal verlassen und man wendet sich den restlichen Gästen zu, die nun mitmachen können. Diese werden dann gebeten, Fragen zu formulieren, die man den Pärchen stellen könnte (jedem Einzelnen des Pärchens). Die Fragen müssen mit JA oder NEIN beantwortet werden können. Je weniger Pärchen mitmachen, desto mehr Fragen können gestellt werden. Je später der Abend, desto pikanter die Fragen!

Hat man sich nun die Fragen notiert, bittet man das erste Pärchen hinein. Dieses muss sich dann Rücken an Rücken seitlich des Publikums aufstellen, ohne sich zu berühren. Nun stellt man die Fragen. Bei der Antwort JA müssen die Mitspieler den Daumen nach Oben zeigen, bei NEIN nach Unten. Natürlich dürfen die Mitspieler nicht sprechen. Bei Übereinstimmung gibt es einen Punkt, der dann notiert wird. Bei einem Pärchen erübrigt sich natürlich die Notierung, aber der Spaß bleibt. Man fängt natürlich ganz harmlos an, wie z.B. "Kann XXX kochen?", oder "liest XXX den Playboy?". Aber man kann natürlich auch pikantere Fragen stellen, wie: "Räumt XXX seine Unterhosen weg?" oder "Schaut XXX anderen Frauen/Männern nach?" Der Phantasie sind natürlich keine Grenzen gesetzt.

Nach der Fragerunde wird dann das Pärchen mit den meisten Übereinstimmungen als Sieger ausgerufen und prämiert, bzw. das Brautpaar wird die Ehetauglichkeit beschienen.
 
Abklatschen:
Hin und wieder kann es sein das Damen oder Herren in der Überzahl sind, meist sitzen die Überzähligen gelangweilt in der Ecke rum, da ist Abhilfe nötig. Da heißt es die nächste Runde ist Abklatschtanz. Das bedeutet, das jeder - Dame oder Herr, wer eben ohne Partner ist - sich von den tanzenden Paaren die andere Hälfte wegklatschen darf. Der zurückgelassene braucht deswegen aber nicht weinen, denn nun darf er seinerseits einen anderen abklatschen.
 
Schleiertanz:
Eine alte Tradition bei Hochzeiten ist der Schleiertanz. Dieser Tanz findet genau um Mitternacht statt. Als Vorbereitung sollte man der Braut den Schleier schon einschneiden. Die Gäste bilden einen großen Kreis und das Brautpaar stellt sich in die Mitte des Kreises. Nun beginnt die Musik einen Walzer zu spielen und die Gäste klatschen im Takt zur Musik. Nach etwa 2 Min. hört die Musik auf zu spielen , und alle Gäste dürfen sich nun ein Stück vom Schleier herausreißen.
 

Polonäse:
Nach der Tradition beginnt ein Tanzabend mit der Polonäse. Die echte - im 3/4 Takt wird leider nur noch selten verlangt.

Die Paare ziehen zum Auftakt in großem Oval um die Tanzfläche. Sobald sich genügend Paare angeschlossen haben, beginnen die Figuren. wenn also das Oval geschlossen ist, schwenkt das erste Paar an einer Saal-Schmalseite-am besten gegenüber der Kapelle- nach links zu einer Viertelwendung ein und führt durch die Mitte des Saales bis zur Kapelle. Dort schwenkt das erste Paar nach links, das zweite nach rechts, das dritte wieder nach links, das vierte nach rechts und so weiter, dadurch bilden sich zwei Schlangen die nun an den Saalseitenentlangziehen. Bitte sich nach einander ausrichten, damit nicht die eine Reihe schneller ist als die andere.

An der unteren Mitte begrüßt man sich mit leichten Kopfnicken, der Herr des einen Paares fasst die Hand der anderen Dame, man zieht nun zu viert in die Mitte des Saales hinauf. Erlaubt es der Raum , kann die gleiche Figur zu acht wiederholt werden. Dann trennt man sich vor der Kapelle wieder mit Verabschiedung, löst sich auf, wie man sich vorher fand, bis alle Paare wieder hintereinander laufen - im großen Oval um den Saal herum.

Nun schwenkt das erste Paar wieder zum Mittelpunkt des Saales und beginnt hier das " Schneckenhaus ". Die erste Dame fasst die Hand des zweiten Herrn und so fort, bis alle Paare miteinander verbunden sind. Gleichzeitig bilden sich dadurch, das immer eng und rund gegangen wird, Kreise. Sind alle Personen einbezogen, macht innen das erste Paar kehrt und rollt von der Mitte wieder zum großen Oval.

Ziehen alle Paare wieder außen um die Fläche, bleibt das erste Paar mit einer Viertelwendung stehen - Position nun seitlich zur Tanzrichtung - hebt die gereichten Hände hoch zum Laubengang und lässt alle Paare durchkriechen. Jedes Paar, das Gang gekommen ist, bleibt mit erhobenen Händen ebenfalls stehen und verlängert auf diese Weise den Gang. Sind alle Paare durchgekrochen, schließt sich das erste Paar an und durchläuft als letztes den Gang. Die anderen folgen noch einmal.

Anschließend stellen sich die Paare genauso wieder wie vorher zum Laubengang auf, jedoch jetzt Dame und Herr in einem 2 m Abstand. Ist diese Aufstellung beendet, bricht die Polonäse ab und es beginnt Walzermusik. Der letzt Herr verneigt sich vor seiner Dame und tanzt mit ihr durch die Gasse hindurch, das zweitletzte Paar folgt sofort und so weiter, bis alle Paare im Walzertakt durch den Saal wirbeln .
Zusatzmöglichkeit:

Man bittet alle Gäste auf die Tanzfläche und stellt sie hintereinander wie zu einer Polonaise auf. Die Schlange setzt sich nun langsam in Bewegung. Man fängt mit langsamer Musik an und steigert das Tempo und den Beat. Dabei muss der Kopf der Schlange versuchen, das Ende der Schlange zu fangen!
 
Schlingt die Kette:
Beliebig viele Paare nehmen im Saal hintereinander Aufstellung. Die Damen bleiben stehen, während die Herren zwischen den Damen eine Kette bilden. Die Kette der Herren windet sich so lange schlangenartig zwischen den Damen durch, bis die Musik durch ein Kommando plötzlich zum Stillstand ruft. Jeder Herr tanzt mit der vor ihm stehenden Dame einige Male durch den Saal.
 
Ja/Nein - Schwarz/Weiss:

Dieses Fragespiel kann man mit mehreren Mitspielern machen, die nach und nach den Raum betreten. Wer eine bestimmte Zeit übersteht, hat gewonnen.

Den Mitspielern werden verschiedene Fragen gestellt. Im Grunde ist es egal, welche Fragen, sie dürfen nur nicht mit "JA", "NEIN", "SCHWARZ" oder "WEISS" antworten.

Als Fragesteller konzentriert man sich aber auf JA oder NEIN. Die beliebteste Fangfrage ist dann: "Hast du das verstanden?"...
 

Die Kindtaufe:
Benötigt werden 7 Mitspieler (3 Frauen und 4 Männer)
7 Stühle für die Mitspieler hintereinander aufgestellt.

Bei diesem Spiel müssen die einzelnen Personen die angesprochen werden einmal um die Stuhlreihe laufen.

Es waren einmal ein Junge und ein Mädchen, die wurden vom Herrn Pastor getraut und die Liebe war so groß, dass sie es nicht erwarten konnten , - Vater und Mutter zu werden.

Es wurde von nichts anderem geredet als von einem Kind. Aber wie sie sich auch anstellten , dass Kind wollte nicht kommen. Sie wären aber so gerne Vater und Mutter geworden.

Sie hatten sich auch schon eine Patin und einen Paten ausgesucht, und die Hebamme war auch schon bestellt, aber das Kind wollte nicht kommen. Aber eines schönen Tages war es dann endlich soweit, da sagte nämlich die Mutter zum Vater, - hole schnell die Hebamme es kommt etwas. Welch ein jubilieren. - Das Kind war geboren.

Pate und Patin wurden gerufen, die mussten sich ja das schöne Kind anschauen. Die Hebamme gratulierte, es war ja auch ein schönes Kind. Es schaute fast so schlau wie sein Vater, aber die Schönheit hatte es von seiner Mutter. Der Pate kam schon gleich mit einem Geschenk an und die Patin brachte ebenfalls etwas mit, worüber sich das Kind schon sehr freute.

Dann wurde der Herr Pastor gerufen um das Kind zu taufen.

Aber als der Herr Pastor dem Kind das Wasser über das Haupt schüttete, begann das Kind dermaßen an zu schreien, dass die Hebamme es beruhigen musste.

Danach hielt der Herr Pastor eine kleine Rede worin er Vater und Mutter zu dem schönen Kind beglückwünschte. Auch gratulierte er der Patin und dem Paten und für die Hebamme hatte er auch noch ein gutes Wort.

Nun brüllte das Kind dermaßen, dass man den Herrn Pastor kaum noch verstand.

Vater schaute schon komisch zur Mutter und sagte zur Hebamme, sie solle das Kind auch richtig festhalten. Darauf musste der Herr Pastor lächeln und Patin und Pate dachten sich das Ihre. Als das Kind nun getauft war, da gingen sie alle zusammen, das heißt: der Herr Pastor, der Vater, die Mutter, der Pate, die Patin sowie die Hebamme - mit dem Kind Kaffe trinken.

Die Hebamme legte das Kind ins Bettchen aber die Mutter wollte das Kind unbedingt nochmals im Arm halten , worauf Vater mit dem Einwand kam, dass Kind könnte die Mutter aber nass machen.

Und so wurde das Kind ins Bett gelegt und falls das Kind weiterhin so gut auf den Beinen ist, so wird das Kind bis ins hohe Alter ein gesundes Kind bleiben.

Personen: 3 weiblich und 4 männlich
Kind: ein Mann oder eine Frau
Mutter: eine Frau
Vater: ein Mann
Patin: eine Frau
Pate: ein Mann
Hebamme: eine Frau
Pastor: ein Mann
 
Schlüsseltanz:
Material: diverse Schlüssel (hat jeder Gast dabei)

Beschreibung: Wenn das Brautpaar alle Schlüssel ertanzt hat, kann es die Schatztruhe öffnen

Vorbereitung:

Ein paar tanzfreudige und tanzwillige Gäste bekommen einen Schlüssel. Eine große Schatztruhe wird auf der Bühne platziert. Man sagt dem Brautpaar, dass sie sich die Schlüssel unter den Gästen ertanzen müssen. Dazu haben sie Zeit bis Mitternacht, sonst bekommen sie die Überraschung eben nicht.

Durchführung:

Braut und Bräutigam müssen sich durch die Gäste tanzen und die Schlüssel finden. Jeder der Gäste, die im Besitz eines Schlüssels sind müssen diesen den Brautleuten geben, nachdem sie von einem der Brautleute zum Tanz aufgefordert wurden. Alternativ dürfen sie die Brautleute zu vorgerückter Stunde auch selber zum Tanz auffordern, damit diese zu ihrem Geschenk kommen.
 
Wadenraten:
Spielerzahl: mindestens 1 Rateperson, 3 Mitspieler

Dieses Spiel wird gerne auf Hochzeiten gespielt.

Zuerst muss man die Person ernennen oder eine(n) Freiwillige(n) suchen, die auch eine Partner in der Partygesellschaft hat. Diese Person muss den Raum verlassen, damit sie die anderen Mitspieler nicht sieht.

Man sucht sich mehrere Mitspieler und auch den Partner der Rateperson aus den Partygästen aus (ca. 5 Personen).
Ein bis zwei Tische werden frei gemacht und Stühle für die Mitspieler darauf gestellt. Man kann das Spiel zwar auch auf dem Boden machen, dann muß die Rateperson sich aber zu sehr bücken.

Die Mitspieler machen jetzt ihre Waden frei, indem sie die Hosen hochkrempeln. Frauen dürfen keine Nylonstrümpfe anhaben, da das Spiel sonst zu einfach wäre.

Der Rateperson werden nun die Augen verbunden und sie wird zu den Mitspielern geführt. Natürlich dürfen die Mitspieler keinen Ton von sich geben, oder durch irgendwelche versteckte Hinweise auf sich aufmerksam machen. Die Rateperson muss jetzt allein durch ertasten der Waden erraten, wer dort sitzt und dadurch beweisen, dass man seinen Partner wirklich an allen Körperteilen erkennt.
 

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